Europäisches Kooperationszentrum Luftfahrtforschung (EKL). Die Chancen für Friedrichshafen.

Luftfahrtforschung für die Bodensee-Region. Chancen für Friedrichshafen.

René Obermann, Vorsitzender des Verwaltungsrats Airbus SE.

"Ich begrüße die Überlegungen, in Friedrichshafen an die Tradition des Luftfahrtpioniers Ferdinand Graf Zeppelin anzuknüpfen. Das geplante Europäisches Kooperationszentrum Luftfahrtforschung (EKL) zum Thema "nachhaltiges Fliegen" halte ich für eine sehr interessante Idee, die Attraktivität Friedrichshafens für die Luftfahrtindustrie zu stärken".

Das Ziel: Ein Europäisches Kooperationszentrum Luftfahrtforschung (EKL) in Friedrichshafen.

In Zusammenarbeit mit Universitäten, technischen Hochschulen, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt  (DLR), European Space Agency (ESA) und Unternehmen aus der Luftfahrt nach Wegen sucht, Fliegen ökologisch, wirtschaftlich und sozial nachhaltig zu gestalten.

Unsere Ziele:

  • Wir wollen mitwirken, dass Fliegen ökologisch, wirtschaftlich und sozial nachhaltig wird.
  • Für diese schwierige herausfordernde Aufgabe bedarf es der Visionskraft, des Pioniergeistes und des unternehmerischen Mutes, für die Ferdinand Graf von Zeppelin steht.
  • Wir wollen Brückenbauer zwischen Wissenschaft, Forschung, Bildung und Wirtschaft sein.
  • Wir suchen den Dialog mit der Politik auf allen Ebenen, insbesondere mit der Stadt Friedrichshafen.
  • Unser Ziel ist ein Europäisches Kooperationszentrum Luftfahrtforschung (EKL) mit Sitz in Friedrichshafen.
  • Wir wollen die Stadt Friedrichshafen dafür gewinnen, entsprechend dem Stifterwille Erträge der Zeppelin Stiftung für die Luftfahrtforschung einzusetzen.

Die Chance

Die Chance
  • Ein Europäisches Kooperationszentrum Luftfahrtforschung (EKL) in Friedrichshafen.
  • Durch die systematische Verbindung von unternehmerischer und akademischer Exzellenz wird ein nachhaltiger ökologischer, technologischer und wirtschaftlicher Mehrwert erzeugt.

Die Strategie

Die Strategie
  • Etablieren neuer, anwendungsorientierter Spitzenforschung der Luftfahrt im Bodenseeraum mit Schwerpunkt „nachhaltiges Fliegen“.
  • Wirksameres Vernetzen von Unternehmen und Forschungseinrichtungen.
  • Gewinnen zusätzlicher Forschungsmittel in
    Ergänzung der Stiftungsförderung (Drittmittel)
  • Fördern von Start-ups
  • Ökologische Transformation der Luftfahrt
    sichtbarer machen
  • Fördern von akademischer und beruflicher Bildung in der Luft- und Raumfahrt

Die Maßnahmen

Stadt Friedrichshafen nicht rechtmäßiger Besitzer der Stiftung
  • Gründung eines Europäischen Kooperationszentrums Luftfahrtforschung (EKL) in Friedrichshafen
  • Neue Forschungsprojekte in der Luft- und Raumfahrt in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, z.B. der Universität Stuttgart, der ESA und der DLR  
  • Einrichten eines Forschungssparks am Flughafen Friedrichshafen, z.B. für experimentelles Fliegen
  • Europäische Wettbewerbe, Kongresse und Messen zum Thema nachhaltiges Fliegen
  • Einsatz von Erträgen der Zeppelin-Stiftung

Konkret hat die Initiative folgende Vorteile für die Stadt Friedrichshafen:

  • Das geplante Europäische Kooperationszentrum Luftfahrtforschung (EKL), schafft zahlreiche hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Schlüsselindustrie Luft- und Raumfahrt.
  • Die Wirtschaftsstruktur am Standort wird weiter diversifiziert und dadurch stabiler.
  • Der nicht ausgelastete Flughafen Friedrichshafen, der sich als Standort für das Europäisch Kooperationszentrum Luftfahrtforschung (EKL) anbietet, bekäme eine neue Perspektive. Vorbild ist das sehr erfolgreiche Luftfahrtzentrum in Oberpfaffenhofen vor den Toren Münchens.
  • Durch die Gewinnung von Drittmitteln können die Erträge der Zeppelin-Stiftung „gehebelt“ werden. Dies ermöglicht den Einsatz von Forschungsgeldern in ganz erheblichem Umfang.
  • Durch eine Vorreiterrolle beim Thema „Nachhaltigkeit des Fliegens“ würde die Stadt Friedrichshafen ihr Image als „Zeppelin-Stadt“ und „Wiege der Luftfahrt“ erneuern und eine zukunftsweisende Bedeutung geben.